Gesetzliche Rente

Trotz gesetzlicher Rente besteht die Gefahr einer Rentenlücke im Alter

Die staatliche Rente beruht auf dem so genannten Umlageverfahren: Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Dieses Geld wird in Form von monatlichen Rentenzahlungen an die Rentner weiter gereicht.

Gesetzliche Rente - das Umlageverfahren

Das heißt: Wer heute arbeitet und in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, erwartet zu Recht, dass später andere mit ihren Rentenversicherungsbeiträgen seinen Lebensabend finanzieren.

Funktioniert das auch noch in 20 Jahren?

Ein Blick auf die Bevölkerungspyramide zeigt jedoch, dass es bald nicht mehr so viele Beitragszahler geben wird, wie die Erfinder des Umlageverfahrens sich das in Zeiten des Wirtschaftswunders erhofft haben.

Gesetzliche Rente - Altersentwicklung

Künftig stehen immer mehr Rentner immer weniger Beitragszahlern gegenüber. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Lebenserwartung und damit die Dauer der Rentenbezüge.

Welche Folgen hat das?

Heute kommen auf einen Rentner etwa drei Beitragszahler. In 20 Jahren werden nur noch zwei Arbeitnehmer für die Finanzierung der Rente eines Ruheständlers zur Verfügung stehen.

Gesetzliche Rente - Beitragszahler auf einem Rentner

Die Folge: Entweder müssten die Rentenbeiträge in Zukunft stark steigen oder aber die Renten drastisch gekürzt werden. Um die anstehenden Belastungen gerecht auf Beitragszahler und Rentner zu verteilen, hat der Gesetzgeber seit 2001 mehrere Rentenreformschritte beschlossen.

Was bedeutet das für Sie?

Bisher galt: Nach 45 Arbeitsjahren bei durchschnittlichem Verdienst konnte man als Renter mit etwa 70 Prozent des früheren Nettogehalts rechnen. Das wird sich ändern: Im Vergleich zu heute könnte das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 nach Steuern um etwa 17 Prozent sinken.

Gesetzliche Rente - die Rentenlücke

Das bedeutet: Die Rentenlücke wird größer. Wenn Sie sich allein auf die gesetzliche Rente verlassen, werden Sie im Alter ihren gewohnten Lebensstandard nicht halten können. Deshalb ist eine ergänzende private Altersvorsorge empfehlenswert.

„Staatliche Förderung nutzen!

Das geht leichter als Sie vielleicht denken! Denn erstens bleibt die gesetzliche Rente auch nach der Reform der wichtigste Bestandteil ihrer Altersvorsorge.

Der Staat hilft in der privaten Altersvorsorge

Und zweitens fördert der Staat Ihre zusätzliche private Altersvorsorge mit Zulagen und Steuervorteilen.

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