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09.09.2011

Reformen im Kampf gegen Altersarmut geplant


Ursula von der Leyen (CDU) plant Reformen im Kampf gegen die Altersarmut. Dazu hat die Arbeitsministerin nach einem Bericht auf FocusOnline einen Plan vorgelegt, der die Punkte Erwerbsminderungsrente, Hinzuverdienstmöglichkeiten und Zuschussrente regeln soll. Menschen, die wegen Krankheit früher aus dem Berufsleben ausscheiden müssen, sollen bei der Erwerbsminderungsrente so behandelt werden, als hätten sie bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet. Von der Leyen will außerdem die Hinzuverdienstgrenze für Frührentner lockern. Derzeit dürfen diese 400 Euro abschlagsfrei erwirtschaften. Künftig soll die so genannte „Kombirente“ gelten, die ein Einkommen aus Rente an einen Hinzuverdienst in Höhe des letzten Erwerbseinkommens koppelt. Die dritte Neuregelung sieht vor, dass jeder Rentner eine Mindestrente von 850 Euro erhalten soll. Diese Zuschussrente ist aber an Bedingungen geknüpft. Zum Beispiel muss der Bezieher mindestens 45 Jahre in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt oder mindestens 35 Jahre in eine private oder betriebliche Altersvorsorge investiert haben. SPD und Grüne geißelten von der Leyens Pläne als „sozialpolitischen Irrweg“.


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